Modernisierung von Finanzdienstleistungsdaten und KI-Bereitschaft: Worüber Führungskräfte im Vorfeld der FIMA diskutieren

Amber Garrett Kopfsprung
3 min gelesen
Fassen Sie dies mit AI zusammen

Finanzdienstleister stehen unter zunehmendem Druck, ihre Dateninfrastruktur zu modernisieren und dabei strenge Anforderungen an Governance, Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu erfüllen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Führungskräfte hinsichtlich der Einführung von KI, der betrieblichen Effizienz und des digitalen Kundenerlebnisses weiter an.

Diese Gegebenheiten prägen die Diskussionen auf der FIMA-Konferenz zum Thema Finanzinformationsmanagement. Bei dieser Veranstaltung geht es weniger um Experimente als vielmehr um die Umsetzung.

Für viele Banken, Versicherungen und Kapitalmarktunternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie ihre Daten- und KI-Fähigkeiten modernisieren sollen, sondern ob ihre bestehenden Integrations- und Dateninfrastrukturen diese Initiativen auf Unternehmensebene unterstützen können.

Die Herausforderung der Datenkomplexität im Finanzdienstleistungssektor

Finanzdienstleister verwalten einige der größten und komplexesten Datenumgebungen aller Branchen. Doch das Datenvolumen allein bedeutet noch keinen geschäftlichen Mehrwert.

In der gesamten Branche tauchen immer wieder ähnliche Herausforderungen auf:

  • Zersplitterte Daten, verteilt auf Altsysteme, Cloud-Plattformen und Tools von Drittanbietern
  • Zunehmende Komplexität der Integration, da neue Technologien auf die bestehende Infrastruktur aufgesetzt werden
  • Governance, Nachverfolgbarkeit und Prüfungsanforderungen, die die Bereitstellung verzögern
  • Geringes Vertrauen in die Datenqualität für Analyse- und KI-Anwendungsfälle

Mit zunehmender Komplexität steigen auch die betrieblichen und regulatorischen Risiken, insbesondere in Umgebungen, in denen Datengenauigkeit, Rückverfolgbarkeit und Kontrolle unverzichtbar sind.

Warum die KI-Bereitschaft von der Datenmodernisierung abhängt

KI hat sich rasch von einem Experiment zu einer festen Größe entwickelt. Führungskräfte und Vorstände fragen sich nun, wie KI-Initiativen sicher umgesetzt, effektiv gesteuert und verantwortungsbewusst skaliert werden können.

Dennoch kommen viele KI-Initiativen aus Gründen zum Stillstand, die nichts mit Modellen oder Algorithmen zu tun haben. Zu den häufigsten Hindernissen zählen:

  • Unzusammenhängende oder instabile Datenpipelines
  • Uneinheitliche Governance-Rahmenbedingungen
  • Manuelle Integrationsprozesse, die nicht skalierbar sind
  • Begrenzte Transparenz hinsichtlich der Datenherkunft und -nutzung

Daher ist die KI-Bereitschaft im Finanzdienstleistungssektor untrennbar mit der Modernisierung der Ausführungsebene verbunden, die Daten, Systeme und KI miteinander verknüpft. Bevor Unternehmen KI sicher einsetzen können, müssen sie sicherstellen, dass die Daten einheitlich, zugänglich, geregelt und vertrauenswürdig sind.

Was Finanzinstitute anders machen

Im gesamten Finanzdienstleistungsmarkt wird der Fortschritt durch Vereinfachung vorangetrieben. Nicht durch die Einführung weiterer Tools, sondern durch den Abbau von Reibungsverlusten beim Datenaustausch, bei der Datenverwaltung und bei der operativen Umsetzung.

Dies zeigt sich auch in Beispielen aus der Praxis:

Regulatorische Compliance in großem Maßstab: Finanzinstitute modernisieren ihre Integrations- und Governance-Prozesse, um den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden, die Transparenz zu erhöhen und den Aufwand für die Berichterstattung zu verringern. Wenn die Datenherkunft von Anfang an in die Integrationsschicht integriert wird, wird Compliance zu einem Nebenprodukt einer guten Architektur und nicht zu einer in letzter Minute durchgeführten Notlösung.

KI-Implementierung im Bankwesen: Eine große globale Bank hat SnapLogic als strategischen Integrationspartner für ihre unternehmensweite Datenintegrationsinitiative ausgewählt – ein Programm, das darauf abzielt, Datenbestände zu monetarisieren und das Kundenerlebnis durch schnellere, besser kontrollierte Dateneinblicke zu verbessern. Das Ziel: die Markteinführungszeit für neue Dienste zu verkürzen und gleichzeitig die Kosten und die Anfälligkeit manueller Integration zu reduzieren.

Einführung moderner Infrastruktur: Banken und Kreditgenossenschaften stellen auf cloudnative, serverlose Architekturen um, um ihre Abläufe zu vereinfachen und die Skalierbarkeit zu verbessern. Die größten Fortschritte erzielen dabei jene Institute, die zunächst ihre Integrationsschicht standardisiert haben, wodurch alle weiteren Prozesse schneller voranschreiten können.

In jedem Fall sind ein einheitlicher Datenzugriff, eine konsistente Governance und eine skalierbare Integration der Schlüssel zum Erfolg. Nicht isolierte Technologieinvestitionen.

Die wirtschaftlichen Argumente sprechen für sich

Die Erträge dieser Art von Modernisierung sind messbar. Eine „Total Economic Impact“-Studie von Forrester ergab, dass SnapLogic-Kunden einen durchschnittlichen ROI von 181 % erzielen, wobei sich die Investition in weniger als sechs Monaten amortisiert und sich der erzielte Nutzen auf über 3,3 Millionen US-Dollar beläuft – verteilt auf Entwicklungseffizienz, Kosteneinsparungen und eine schnellere Markteinführung.

Für Finanzdienstleister, bei denen jede Verzögerung bei der Integration Risiken in Bezug auf Compliance, Reputation oder Umsatz mit sich bringt, ist diese Rechnung entscheidend.

Von der Strategie bis zur Umsetzung

Ein immer wiederkehrendes Thema unter Führungskräften im Finanzdienstleistungssektor ist der Übergang von der Planung zur Umsetzung.

Heute liegt der Schwerpunkt auf:

  • Durchführung von Analyse- und KI-Initiativen im Produktivbetrieb (nicht in Pilotprojekten)
  • Senkung der langfristigen Integrations- und Wartungskosten
  • Sicherstellen, dass Governance-Rahmenwerke einer Prüfung durch Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden standhalten
  • Das Unternehmenswachstum fördern, ohne das operative Risiko zu erhöhen

Diese Prioritäten stehen im Mittelpunkt der Diskussionen auf der FIMA und in der gesamten Branche.

Das Gespräch auf der FIMA fortsetzen

SnapLogic wird auf der FIMA vertreten sein, um mit führenden Vertretern der Finanzdienstleistungsbranche ins Gespräch zu kommen, die sich in regulierten Umgebungen mit Datenmodernisierung, Integration und KI-Bereitschaft befassen.

Wir freuen uns auf einen Austausch unter Gleichgesinnten zu folgenden Themen:

  • Strategie zur Modernisierung und Integration von Unternehmensdaten
  • KI-Bereitschaft in regulierten Finanzdienstleistungsunternehmen
  • Reduzierung der Anbieterflut und der architektonischen Komplexität
  • Sichere, skalierbare Ausführung im Unternehmensmaßstab

Vereinbaren Sie während der FIMA ein 15-minütiges Einzelgespräch mit dem SnapLogic-Team, um über die Modernisierung veralteter Integrationsplattformen und die Umsetzung von KI-Initiativen in die Produktion zu sprechen.

Amber Garrett Kopfsprung
Senior Field Marketing Manager bei SnapLogic
Kategorie: Daten